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Informationsveranstaltung: "Betreuungsvollmacht" am 25.Oktober 2018

Vorsorgen – bevor es zu spät ist!

 

Informationsveranstaltung
zum Thema „Betreuungsvollmacht“

 

Jeder Mensch – ob jung oder alt – kann in Situationen geraten, wo er bestimmte Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann, und wenn es nur vorübergehend ist.

(Ehe)-Partner oder Kinder können nicht automatisch für Sie entscheiden. Deshalb ist es sinnvoll in gesunden Tagen zu überlegen, wie bestimmte Dinge zu regeln sind und Personen des Vertrauens eine Betreuungsvollmacht zu erteilen. Dass diese jederzeit wieder geändert werden kann, versteht sich von selbst.

Was sollte in solch einer Vollmacht stehen? Wo hinterlege ich diese? Wer kann Bevollmächtigter werden? Wer hilft mir? Um diese und ähnliche Fragen ging es an dem Abend im DGH Vadenrod.

Als Referenten konnten wir einen echten Profi gewinnen, der mit Leib und Seele Betreuungsarbeit im Vogelsbergkreis macht: Herrn Susemichel

 

Cirka 30 Personen waren unserer Einladung gefolgt. Und sie waren begeistert!

Herr Susemichel verstand es mit seinen anschaulichen Fallschilderungen und seinem schauspielerischen Talent das doch eigentlich sehr ernste Thema so plastisch darzustellen, dass wir auch öfter lachen mussten. Das berührt und macht nachdenklich. Und die Abfrage am Schluss zeigte, dass der Funken übergesprungen ist. Diejenigen, die bisher noch keine Betreuungsverfügung gemacht hatten, haben sich vorgenommen, das nachzuholen. Broschüren wurden mitgenommen, es sind aber noch weitere abrufbar.

 

Sein Angebot, jederzeit auch persönlich mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen, steht. Die Telefonnummer ist auf dem Plakat eingedruckt. Aber auch in unserem Kreis ist genügend Fachwissen vorhanden, das Sie nutzen können. Wenn Sie das Vorhaben „Betreuungsvollmacht“ in die Tat umsetzen wollen, unterstützen wir Sie von der Nachbarschaftshilfe aus mit fachlich versierten ehrenamtlichen Helferinnen.


Wir führen mit dieser Veranstaltung unserer Nachbarschaftshilfe die Informationsreihe für Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde zu wichtigen Fragen des Alltags fort.


Generalversammlung und Aktiven-Treffen am 8. Juni 2018

Vor der Generalversammlung hatten wir die Aktiven zu einem Erfahrungsaustausch geladen. Hier ging es insbesondere darum, wie die konkreten Einsätze vor Ort laufen und wie und in welcher Form wir wieder einmal ein Treffen aller Aktiven organisieren, das auch attraktiv genug ist, dass auch alle kommen.

Es soll jetzt am 8.6. um 15:00 Uhr mit einem gemütlichen Beisammensein im DGH Obersorg stattfinden. Einladung folgt noch.

Um 19.45 Uhr eröffnet dann der Vorsitzender Timo Georg die Versammlung, begrüßt die anwesenden Mitglieder und stellt die Beschlussfähigkeit fest, auch wenn nur wenige der Mitglieder unserer Einladung gefolgt sind.

 

Die Jahreshauptversammlung beginnt mit einem Referat von Polizeihauptkommissar Wolfgang Keller zu dem Thema „ Was tun, wenn ich Opfer geworden bin ? “ Mit anschaulichen Beispielen erläuterte Herr Keller den Opferschutz unter Mitwirkung der Polizei oder anderen Institutionen nach den einschneidenden Erlebnissen einer Gewalttat. Insbesondere der Ablauf von der Tatbestandsaufnahme bis zum Abschluss eines Verfahrens. Es wird zeitnah die „Erste Hilfe“ geleistet, als auch eine langfristige Betreuung durch die Polizei angeboten. Hilfe ist eine entscheidende Unterstützung, um sofortigen Schutz zu gewährleisten. Im Rahmen des Opferschutzes können sich Betroffene auch bei der Polizei über das Opferentschädigungsgesetz beraten lassen. Entschädigungen werden nicht nur für Gesundheitsschäden, sondern auch für wirtschaftliche und psychische Beeinträchtigungen erbracht.

 

Im Rechenschaftsbericht des Vorstandes stellt der Vorsitzende Timo Georg zusammenfassend fest, dass alle bisherigen Tätigkeiten positiv bewertet werden können. Die immer noch eher überschaubare Entwicklung der NBH zeigt aber, dass der derzeitige Bedarf an organisierter Hilfe noch nicht so akut ist, vielleicht aber auch die Leistungen der NH noch nicht so bekannt sind. Die Nachfrage wird jedoch durch die demographischen Entwicklung und die Veränderung von Familienstrukturen sicher steigen. Herr Georg berichtete weiter, über Projekte wie, z.B. das Thema Bürgerbus, Mobilität und Daseinsvorsorge. Hierzu werden im Vorstand in Kürze Konzepte erarbeitet.

 

Die stellv. Vorsitzende Frau Vornberger berichtet über Mitgliederentwicklung und Einsätze. , z.Zt. sind 83 Vereinsmitglieder, davon 40 als aktiv gemeldete. Im Jahre 2017 waren die Helferinnen und Helfer an 42 Tagen tätig, in 2018 bisher an 10 Tagen, ausgenommen die Unterstützung der Asylbewerber in Rainrod (s. Punkt 5). Der Schwerpunkt der Hilfeleistungen liegt vorwiegend in der Mobilitätsunterstützung für Arzt- und Krankenhausbesuche und im Haushalt. Bei 3 Mitbürgern konnte der Übergang in die Pflege der Diakonie mit begleitet werden.

 

Der Kassenwart Wolfgang Duda erläuterte die finanzielle Situation der NBH, die im Jahresbericht als positiv dargestellt werden konnte. Die Einnahmen, im wesentlichen Mitgliedsbeiträgen und Spenden zusammen decken die größten Ausgaben, die im Bereich der Versicherungen. Diese sind jedoch wichtig, damit die aktiven Helferinnen und Helfer für alle Eventualitäten abgesichert sind. Für die Kassenprüfer bestätigt Joachim Lang die ordentliche Führung der Kasse und beantragte die Entlastung des Vorstandes. Abstimmung=einstimmig.

 

Frau Vornberger berichtete über die Betreuung von derzeit 14 Flüchtlingen, wohnhaft in Rainrod, überwiegend orthodoxe Christen aus Eritrea. Es besteht ein „runder Tisch“ mit ehrenamtlichen Helfern, die nur teilweise Mitglieder unserer NH sind. Die wesentlichen Aufgaben bei der Betreuung aktuell liegen im Lesen und Interpretieren der behördlichen Schreiben, in der Begleitung zu den Ämtern in Lauterbach oder zum BAMF nach Gießen, im Organisieren von Fahrten z.B. zum Schulbesuch nach Fulda zum Sprachkurs, zu Arztbesuchen etc. Daneben wird bei Festen gemeinsam gekocht und versucht das „Wie läuft was in Deutschland“ näher zu bringen.

 

Für die Wahl des Vorstandes wurde Herr Risse als Wahlleiter gewählt. Die Mitglieder schlugen die Wiederwahl des Vorstandes vor. Gewählt wurden einstimmig: Timo Georg als Vorsitzender, Eva Vornberger als Stellvertreterin, Wolfgang Duda als Kassenwart und Ewald Hofmann als Schriftführer. Als Beisitzer wurden gewählt: Renate Steinke-Faig, Nicole Merschrod und Michael Hiller. Als Kassenprüfer wurden Herr Lang und Frau Hamel gewählt.

 

Die Jahreshauptversammlung endete gegen 21.20 Uhr.


Unser Engagement in der Flüchtlingshilfe

Seit ziemlich genau einem Jahr ist in unserer Gemeinde in Rainrod eine Gemeinschaftsunterkunft, in der 15 bis 20 Asylbewerber aus unterschiedlichen Nationen (Eritrea, Somalia, Irak) zusammen leben. Wir haben in der Präambel unserer Satzung auch diesen Personenkreis bewusst als eine Zielgruppe für unsere Hilfe eingeschlossen. So sind wir gefordert und unterstützen ihren Integrationsprozess im Rahmen des runden Tisches Rainrod, dem nicht nur Mitglieder der Nachbarschaftshilfe angehören.

 

Viele der Asylbewerber haben mittlerweile ihre Anerkennung als Flüchtling, brauchen aber weitere Unterstützung insbesondere bei der Interpretation von behördlichen Schreiben, in der Begleitung zu Behördenterminen oder zum Arzt, bei der Suche nach Sprachkursen, Praktikumsmöglichkeiten und dem generellen Verstehen von „wie funktioniert was in Deutschland“. Wir leiten sie an, ihren Garten zu pflegen, Küche und Gemeinschaftsräume sauber zu halten und den Müll ordentlich zu entsorgen. Es sind Fahrräder gespendet worden, die immer mal wieder gemeinsam mit ihnen repariert werden müssen. Aber auch die Unterkunft haben sie schon gemeinsam unter fachmännischer Leitung selbst gestrichen.

 

Aber wir feiern auch gemeinsam! So haben wir mit Ihnen gemeinsam am eritreischen Nationalfeiertag gekocht, haben gezeigt, wie in Deutschland Weihnachten gefeiert wird, haben gemeinsam gekocht zu Neujahr, sowohl zu unserem als auch dem eritreischen Neujahrsfest und das Fastenbrechen an Ostern gemeinsam begangen. Und langsam wird die Verständigung auf Deutsch auch immer besser.

 


Erweiterung unseres Angebots um Sicherheitsberatung

Am 28. September 2015 wurde die Nachbarschaftshilfe Schwalmtal e.V. von 36 Mitgliedern gegründet. Bis zum

Jahresende 2017 ist der Mitgliederbestand auf 80 Mitglieder angewachsen, 40 davon sind auch als Helfer registriert. Auch bei der Nachfrage nach den Hilfsangeboten ist ein kontinuierlicher Anstieg zu verzeichnen. Dabei kommen auch immer häufiger Fragen nach Beratung zu unterschiedlichen Themen auf.

 

Nun können wir unser Angebot erweitern um eine konkrete Sicherheits-Beratung für Senioren, die

auch allen anderen Bürgern zugänglich ist. Diese Präventionsarbeit dient zum Schutz vor Kriminalität, die insbesondere auf ältere Menschen zielt.

Ziel ist, Maßnahmen und Verhaltensweisen kennen zu lernen, mit denen man verhindern kann, Opfer Krimineller zu werden.

Im Einzelnen lautet das Angebot:

  • Wie schütze ich mich vor Einbruch-Diebstahl?
  • Wie schütze ich mich vor Cyberkriminalität?
  • Wie schütze ich mich im Verkehr ( MAXImal-Mobil -Verkehrsprävention)?
  • Was tun, wenn ich Opfer geworden bin?
  • Wie kann mir das Netzwerk gegen Gewalt helfen?

Dazu wurde im zweiten Halbjahr 2016 das Vorstandsmitglied Ewald Hofmann aus Unter-Sorg vom Polizeipräsidium Osthessen als Sicherheitsberater für Senioren (SfS) ausgebildet. Diese Dienstleistung ist nun ab Jahresanfang 2018 in unser Angebot integriert worden. Herr Hofmann ist der kompetente Ansprechpartner beim kommunalen Einsatz für polizeiliche Präventionsarbeit in der Gemeinde Schwalmtal. Einzelne

Elemente können auch von Vereinen oder sonstigen Interessenten für Infoveranstaltungen verwendet werden.

 

Termine stimmen Sie bitte direkt mit Herrn Hofmann unter– Tel: 06638 – 438 ab.

Herr Hofmann ist dabei natürlich zur Verschwiegenheit verpflichtet.


Rettung aus der Dose

Die Idee hinter der Dose:

Wenn der Notarzt kommt, hat man in der Regel die wichtigsten Informationen, die dieser braucht, nicht zur Hand oder im Kopf oder an unterschiedlichen Stellen abglegt. Bzw. man kann selbst keine Auskunft geben und derjenige der den Notarzt verständigt hat, weiß nicht wo die Unterlagen zu finden sind. Dieses Problem soll die Dose lösen.

 

Alle Angaben zu Blutgruppe, Allergien, Medikamenten, behandelnder Arzt, Patientenverfügung, Personen, die zu benachrichtigen sind, kommen auf den in der Dose befindlichen Vordruck und diese dann in den Kühlschrank. Nicht um sie zu kühlen, sondern um einen in jedem Haushalt vorhandenen und schnell zu findenden Aufbewahrungsort zu haben. An die Haustüre neben die Klingel wird der kleine SOS-Aufkleber angebracht. So weiß der Notarzt sofort, wo die notwendigen Informationen zu finden sind. Das spart Zeit und ist damit oft lebensrettend.

Zu dem im Herbst angekündigten Projekt hatte die Sparkasse Oberhessen einige Dosen vorab gestiftet, weitere sind mittlerweile geliefert.

 

Die Dosen sind in der Gemeinde erhältlich.

Zum Ausfüllen der Formulare in der Dose sprechen sie uns gerne an.

 

Bild: Der Gesamtvorstand freut sich über die gelieferten SOS-Dosen.

 


26.4.2017: Vollversammlung

In der Mitgliederversammlung am 26.4.2017 stand der

  • Rechenschaftsbericht des Vorstandes für das erste vollständige Geschäftsjahr des Vereines an und
  • zusätzlich hatte man zu einem aktuellen Gastbeitrag von Hauptkommisar Wolfgang Keller geladen zum Thema „Eigentum schützen, aber wie?“.

Auf diesen Vortrag waren alle sehr gespannt.

 

Der Vorsitzende des Vereins, Timo Georg, begrüßte deshalb auch nur kurz die versammelten Mitglieder und Gäste und übergab dann das Wort an Polizeihauptkommissar Keller. Dieser schilderte zunächst gut unterlegt mit Zahlen und anschaulich gemacht durch Geschichten aus eigener Erfahrung den momentanen Stand der Einbruchsdelikte im Vogelsbergkreis, die Haupteinbruchszeiten und die Schwachstellen an den Häusern.

 

Und was kann man selbst tun? Hierzu gab es viele Tipps und konkrete Hinweise auf verbesserte Technik für die Sicherung von Rollläden, Haustüren und Fenstern, insbesondere die hinter dem Haus liegenden, wo eventuelle Einbrecher unsichtbar für die Nachbarschaft arbeiten können. Auch kleine wertvolle Hinweise wie „die Hecke ums Haus nicht zu hoch wachsen lassen sonst bietet sie Einbrechern Schutz“, „den Briefkasten bei Abwesenheit vom Nachbarn leeren lassen“ und „Rollläden nicht dauerhaft geschlossen halten“; alles leicht zu erkennende Hinweise auf Abwesenheit. Die beste Abwehrmaßnahme gegen Einbrecher ist aber immer noch eine aufmerksame Nachbarschaft. Und hier gab es die Bitte: lieber einmal zu oft die 110 anrufen und Ungewöhnliches melden (wie Geräusche, fremde Autos etc.).

 

Der Vortrag fand großen Anklang und viel Applaus. Die ausliegende Broschüre mit allen Hinweisen zum Nachlesen wurde rege nachgefragt. Diejenigen, die an diesem Abend keine Zeit hatten, können noch Restexemplare in der Verwaltung erhalten. Kommissar Keller teilte auch mit, dass eine persönliche Beratung zu Hause nach Terminabsprache kostenlos möglich ist.

 

Nach der Verabschiedung des Referenten fasste zunächst der Vorsitzende Timo Georg die wichtigsten Punkte für den Tätigkeitsbericht zusammen. Es gab 3 Sitzungen des Gesamtvorstandes aber mehrere des geschäftsführenden Vorstandes, in denen z.B. auch konkrete Einsätze besprochen werden, um ein gemeinsames Handeln ohne Konkurrenz zu gewerblichen Anbietern zu erreichen. Noch sind die Einsätze überschaubar und die Helfer nicht überfordert. Wie aber aus anderen Nachbarschaftshilfevereinen bekannt sei, dauere es seine Zeit, bis eine solche Hilfe selbstverständlicher angenommen wird. Die Mitgliederzahl ist auf 76 gestiegen, davon haben sich 40 als aktive registriert, waren aber noch nicht alle vor Ort im Einsatz. Zwei Mitglieder sind bereits verstorben.

 

Die stellvertretende Vorsitzende Eva Vornberger gab dann noch einen kurzen Einblick in die Bandbreite der Einsätze und beantwortete konkrete Nachfragen. So wurde z.B. eine Dauerhilfestellung im Haushalt nach der neuen Einstufung an die Sozialstation übergeben. Ein Schwerpunkt liegt bei der Begleitung zum Arzt innerhalb der Gemeinde aber auch noch ins Krankenhaus. Ein anderer in der Haushaltsunterstützung. Aktuell kommt noch der Einsatz im Rahmen der Flüchtlingshilfe im Zusammenhang mit der in Rainrod neu bezogenen Einrichtung hinzu. Denn Integrationsunterstützung ist ausdrücklich auch ein Punkt in der Zielsetzung unserer Satzung.

 

Der Bericht des Schatzmeisters Wolfgang Duda zeigt ein erfreuliches Resultat. Aufgrund des hohen Spendenzuflusses, darunter auch eine Privatspende über € 500,- ist insgesamt ein kleines Polster in der Liquidität vorhanden. Denn die Einnahmen aus den Einsätzen würden die fixen Kosten wie Versicherung noch nicht decken. Betont wurde in diesem Zusammenhang ausdrücklich noch einmal, dass die erhobenen Gebühren für die Einsätze keine Entlohnung sondern nur ein Beitrag für den Verwaltungsaufwand sein sollen. Dazu tragen auch die vielen kleinen Beträge durch Aufrunden der Abrechnung bei, die als Spenden gebucht werden. Die Arbeit der Helferinnen und Helfer ist ehrenamtlich.

 

Der Antrag auf Entlastung des Vorstandes nach dem positiven Bericht der Kassenprüfer Günter Herles und Joachim Lang wurde einstimmig angenommen.

 

Mit einem nochmaligen Dank an alle aktiven Helfer und Helferinnen und die Mitglieder verabschiedete Timo Georg die Versammlung. 

 


7.11.2016: Vollversammlung

Ein Jahr ist vergangen seit der Gründung. Alle Mitglieder waren eingeladen zur ersten Vollversammlung mit Bericht des Vorstandes über das zurückliegende Jahr. Mit 20 Mitglieder war es ein überschaubarer Kreis.

Der Vorsitzende Herr Timo Georg eröffnete die Sitzung mit einem Dank an alle Ehrenamtlichen, die sich bisher so engagiert eingebracht haben. Aber auch die Spender blieben natürlich nicht unerwähnt. Ihre Unterstützung erst hat den reibungslosen Start ermöglichten, allen voran die Gemeinde selbst, aber auch die Sparkasse Oberhessen. Sein Dank galt auch unserem speziellen Gast, Herrn Mönch von der Seniorenhilfe Maar e.V., der uns in der Anfangszeit mit vielen sehr konkreten Hinweisen auf die Beine half.

In seinem Bericht fasste Herr Georg die wichtigsten Meilensteine seit der Gründung im Zeitraffer zusammen als da waren: Befragung der Schwalmtaler BürgerInnen, Gründungsversammlung mit Wahl des Vorstandes, Abschluss der Versicherungen, Erstellen der homepage, Werbung von Mitgliedern, Formularentwicklung und vieles mehr. Mit aktuellem Stand haben wir 74 Mitglieder aus allen Ortsteilen, davon haben sich 41 als aktive HelferInnen eingetragen.

Frau Vornberger schloss ihren Bericht aus dem Vorstand über die aktiven Einsätze ebenfalls mit einem Dank in Richtung Maar, wo durch einen Tag Begleitung bei der aktiven Arbeit ein guter und für uns ausgesprochen hilfreicher Einblick in das tägliche Geschäft geboten wurde. Bei uns ist es zwar (noch) nicht so umfangreich, aber doch auch schon unterschiedlich. So konnte indirekt geholfen werden beim Vermitteln von Adressen von Beratungsstellen und Hilforganisationen oder Dienstleistern und direkte Hilfe in mehreren Haushalten durch unsere Aktiven. Hilfeleistungen reichen vom Rasen mähen, Hecken schneiden über Haushaltsunterstützung beim Putzen, Einkaufen und Essen zubereiten bis hin zu Begleitung zum Arzt. Einige der Untersützungen sind abgeschlossen, einzelne dauern noch an. Schwerpunkt ist aktuell die Haushaltsunterstützung. Von den 41 aktiven HelferInnen waren aber bisher nur 8 im Einsatz vor Ort. Gerade bei wiederkehrender Unterstützung wird auch gerne das "bekannte Gesicht" gewünscht.

Den Bericht aus dem Vorstand schloss dann der Schatzmeister Wolfgang Duda mit einem Einblick in die aktuellen Zahlen. Sie sind erfreulich, vor allem Dank der Spender, denn anfangs sind die Belastungen durch Investitionen - auch wenn sie kleine Beträge umfassen - doch erheblich. Der stellvertretende Kassenprüfer Herr Herles stellte dann den Antrag auf Entlastung des Schatzmeisters und des Vorstandes insgesamt, der einstimmig angenommen wurde.

Herr Ewald Hofmann informierte über ein kommendes Projekt: "Erste Hilfe aus der Dose", ein Konzept des Lions Clubs, der diese Idee entwickelt hat: ein Hinweisschild für den Notarzt am Eingang zeigt diesem im Kühlschrank steht eine Dose mit allen wichtigen Informationen über Blutgruppe, Medikamente, bisherige Krankheiten und Patienten-verfügung, so dass er ohne langes Fragen starten kann - und Zeit rettet hier oft Leben. Die Dose wird voraussichtlich Ende des Monats auch in unserer Gemeinde erhältlich sein.

Auch in diesem Kreis wurde dann nochmal das Abrechnungs-Formular für die Einsätze erläutert, so dass wir alle vom gleichen Verständis ausgehen können. Die Checkliste kann hier heruntergeladen werden.

Sehr lebendig und anschaulich schilderte Herr Mönch beim Punkt Verschiedenes seine Erfahrungen mit dem Start in Maar und der aktuellen Situation dort. Neben all dem Positiven, was der Verein leistet, gibt es auch hier immer wieder die Notwendigkeit klare Grenzen zu ziehen, weil manche Hilfe zum Dauerzustand und dann fast eingefordert wird oder der Verein als Taxiunternehmen mißbraucht werden soll.

Der Vergleich mit der langjährigen Praxis zeigt: wir sind auf einem guten Weg!

Eva Vornberger, stellv. Vorsitzende; alle Bilder Gerhard Massier


11.10.2016: Erfahrungsaustausch der aktiven Helfer

Im bestens vorbereiteten DGH Ober-Sorg, mit liebevoll gedeckten Tischen, trafen sich die aktiven Mitglieder zu einem ersten Erfahrungsaustausch.

Zunächst gab es einen Überblick über die Art und Anzahl der bisherigen Einsätze, die eigenen Erlebnisse damit und die offenen Fragen. Dabei stand vor allem die Abgrenzung zu Aufgaben der Sozialstation im Fokus. Unstrittig waren alle Einsätze, die kurzfristig oder für einen Übergang zu leisten waren, sei es nach eigenem Krankenhausaufenthalt oder dem des Partners oder solange die Einstufung in eine Pflegestufe noch nicht beschieden ist. Es gibt aber auch Fragen nach dauerhafter Unterstützung.

Besonders gefreut haben uns die vielen positiven Rückmeldungen. Alle, denen wir bisher helfen konnten, fanden die Unterstützung sehr hilfreich. Häufig ergeben sich dabei längere Gespräche und man kann auch den ein oder anderen Tipp geben.

Daneben wurde auch über die Art unserer Versicherung für die Ehrenamtlichen informiert. Und wir haben nochmal dazu aufgerufen, nach zusätzlichen Aktiven für die häusliche Unterstützung zu suchen, denn hier ist die Nachfrage am stärksten.

Diesen Erfahrungsaustausch wollen wir fortsetzen, aber natürlich auch mal etwas für die Ehrenamtlichen als Danke-schön unternehmen.

 

Zunächst aber steht jetzt am 7. November die Vollversammlung an. Dann ist ein ganzes Jahr seit der Gründungssitzung vergangen.

Eva Vornberger, stellv. Vorsitzende


27.7.2016: die Nachfragen steigen rasant

Es ist gerade mal drei Monate her, dass wir meinten es liefe doch recht schleppend an, und schon ist alles ganz anders.

Aktuell erhalten wir ausgesprochen häufig Nachfragen zur Unterstützung im Haushalt, weil bestimmte Arbeiten zunehmend schwerer fallen, wie z.B. etwas zu heben, Wäsche aufzuhängen etc.

Hier fehlen uns noch aktive Helfer. Wenn Sie Zeit investieren wollen und können, die Ihnen später auch selbst wieder zugute kommt, melden Sie sich unter unserer Telefonnummer 06638-9185-280 in der Gemeinde.

Im Oktober planen wir einen gemeinsamen Informations-Abend mit allen aktiven Helfern, um genauer die Details unserer Einsätze zu besprechen und im November folgt die Vollversammlung. Dann ist bereits das 1. Jahr vergangen.

Eva Vornberger, stellv. Vorsitzende


24.5.2016: Noch wenig Anfragen!

Ist das nun ein Zeichen dafür, dass Nachbarschaftshilfe in Schwalmtal sowieso schon immer funktioniert – wie uns der ein oder andere auch bereits signalisiert hat: „Ich helfe meinen Nachbarn und Freunden auch ohne Organisation“! Und das ist gut so!

Oder ist es schwer, sich vorzustellen, dass vielleicht jemand helfen kommt, den man vorher noch nie gesehen hat? Eine sicher nicht zu unterschätzende Hemmschwelle!

Beides ist wohl zutreffend aber auch:

Es geht alles leicht, unkompliziert und sehr effektiv, so die Rückmeldung von bisherigen Einsätzen.

Und es kann unvorhergesehen schneller notwendig werden als man denkt, z.B. wenn der Partner unverhofft ins Krankenhaus muss.

Noch sind es wenig Anfragen, aber dort wo wir helfen konnten, finden wir ausgesprochen positive Resonanz. Und wir helfen gerne!

Es stehen mittlerweile gut 30 Helfer zur Verfügung, die in unterschiedlichen persönlichen Schwerpunkten ihre Unterstützung anbieten!

Eva Vornberger, stellv. Vorsitzende


Einzug des Vereinsbeitrages steht bevor

Liebe Mitstreiter, zum 31. März 2016 ziehen wir erstmalig den satzungsmäßigen Vereinsbetrag zusammen mit den von Ihnen vermerkten Einmalzahlungen/Spenden per SEPA-Lastschrift ein. Sollten im Einzelfall die notwendigen Einzugsdaten noch nicht mitgeteilt worden sein, bitte ich um Mitteilung der Daten über die Geschäftsstelle des Vereines in der Gemeindeverwaltung, Alsfelder Straße 72, 36318 Schwalmtal.

Ein fröhliches und erholsames Osterfest mit hoffentlich frühlingshaften Temperaturen wünscht Ihnen allen

Wolfgang Duda, Schatzmeister


Aufruf an alle die mitmachen wollen und können

In unserer ersten Sitzung des Vorstandes nach der Bestätigung als eingetragener Verein haben wir die Geschäftsordnung feinjustiert und die bisher eingegangenen Mitgliedsanträge gesichtet. Noch haben sich nicht alle, die in unserer Befragung Interesse entweder an einer passiven oder aktiven Mitgliedschaft gezeigt hatten, als Mitglieder gemeldet. Deshalb hier noch einmal der Aufruf an alle, die mitmachen wollen, entweder weil sie die Nachbarschaftshilfe in Anspruch nehmen oder die Idee einfach unterstützen wollen (passive Mitgliedschaft) oder weil sie selbst aktiv Hilfe anbieten können (aktive Mitgliedschaft), unterschreibt als Mitglied. Ihr könnt die Beitrittserklärung entweder in der Gemeinde erhalten oder hier als download ausdrucken, unterschreiben und an die Gemeindeverwaltung schicken.

 

Noch eine Anmerkung zu einer Frage, die uns jetzt mehrfach gestellt wurde:

Warum muss man Vereinsmitglied werden, um helfen zu können?

Wir haben uns aus versicherungs- und haftungsrechtlichen Gründen für die Vereinsform entschieden. Wir haben sowohl eine Haftpflicht zur Deckung von Sach- oder Personenschäden abgeschlossen, als auch eine Dienstreise-Versicherung, die Schäden am eigenen Auto übernimmt als auch eine Rechtschutzversicherung. Nur so sind alle Helfer und Helferinnen bei ihren Einsätzen abgesichert, sollte einmal etwas passieren, ohne dass sie ihren privaten Versicherungsschutz belasten müssen.

 

Hier also noch einmal der Link zur Beitrittserklärung.

Für aktive Mitglieder ist auch die Verschiegenheitserklärung zu unterschreiben.

 

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Beitrittserklärung NH-S-20-1-16.pdf
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Verschwiegenheitserklärung-NH-S-20-1-16.
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Gründung der Nachbarschaftshilfe

Die Idee zur Organisation einer Nachbarschaftshilfe kam in der Gründungsversammlung des Sozialbeirats unserer Gemeinde auf. Die dort gebildete Projektgruppe (Timo Georg, Ewald Hofmann, Renate Steinke-Faig, Eva Vornberger - und später Wolfgang Duda) machte zunächst Recherchen bei benachbarten Organisationen und führte eine Befragung in der Gemeinde durch. Die überwiegende Mehrheit fand die Idee sinnvoll und notwendig.

Am 28. September war es dann endlich soweit, der Gründungsversammlung wurde eine Satzung vorgelegt und ein vielköpfiger Vorstand gewählt. Unsere Gemeinde stellt uns ein Büro im Rathaus zur Verfügung und die ersten Freiwilligen haben sich auch schon gefunden.

Seit dem 15.12.15 ist nun auch die Antwort des Finanzamtes und des Amtsgerichtes eingegangen für die Zulassung als eingetragener Verein und seit dem 1. Februar 2016 auch alle versicherungsrechtlichen Fragen in trockenen Tüchern. So können wir mit dem Beginn des neuen Jahres durchstarten!

Hier die Satzung zur Orientierung.

 

Download
Satzung der Nachbarschaftshilfe Schwalmtal e.V.
SatzungNachbar-20.09.pdf
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"Wo viele Hände sind, ist die Last nicht schwer."

aus Haiti