Aktuelles

2026 Maitreffen zur Fledermausbeobachtung

Diesmal brauchten wir keine Bus, alle fanden den Weg ob zu Fuß, mit dem Rad oder Auto zu unserem Renzendorfer Teich. Und auch das Wetter spielte mit, tags war es sehr warm, die Tage davor hatte es geregnet, so dass viel Luftfeuchtigkeit vorhanden war: besonders gut für Mücken und Nachtschwärmer und damit auch für ihre Jäger die Fledermäuse. Und dann hatte noch ein Heinzelmännchen extra für uns das Gras um den Teich frisch gemähnt, so dass wir uns ohne Angst vor Zecken bewegen konnten.

Alle hatten auf ihren mitgebrachten Klappstühlen im Kreis Platz gefunden, die Brotzeit war angerichtet (danke an die HelferInnen). Im Kreis der Interessierten ließen wir uns erst mal die mitgebrachten Leckereien, Baquette mit verschiedenen Aufstrichen, Käsesticks mit Weintrauben und Pfefferbeißer schmecken.

Und dann erläuterte Thomas Steinke anhand vieler toller Bilder und Modelle Lebensweise und Arten von Fledermäusen.

beeindruckend die unterschiedlichen Fledermäuse am Stiel sowie die Skelette, so dass man Flughäute, Zähne und Ohren mal ganz aus der Nähe betrachten konnte. 

Und Fledermauskästen für zu Hause, die unseren kleinen Flugkünstlern Unterschlupf bieten. Ein guter Nebeneffekt: Mücken werden deutlich weniger, wenn sich Fledermäuse bei uns wohl fühlen.

Und dann hieß es warten, den wunderbaren Sonnenuntergang genießen und dann kamen die ersten dicht über dem Wasser, über unsere Köpfe und vor allem über dem kleinen eher brackigen Nebenteich - leider zu schnell und zu unvorhersehbar wo, als dass man sie fotografieren oder filmen konnte.


2026 Aprilfahrt nach Grünberg ins Bachtal

Zwar hatten wir ursprünglich gedacht, das Bachtal bei der üppigen Blühte des Lärchesporns zu erleben, doch dieser war schon weitgehend verblüht. Der Spaziergang durch dieses idyllische von Bächen und Quellen geprägte Tal bei Grünberg bis zur historischen Pumpstation ist aber zu jeder Jahreszeit wunderbar.

Grünberg hat eine riesige Anzahl von Quellen rings um die Stadt, liegt allerdings auf dem Berg darüber. So bewahrte dieser Schatz an Wasser die Stadt im Mittelalter auch nicht davor, zweimal durch einen verheerenden Brand völlig zerstört zu werden. Erst die geniale Erfindung einer Pumpstation im Bachtal schuf die Voraussetzung für diverse Brunnen und ständig frisches Quellwasser in der Stadt. Ein mit schauspielerischen Einlagen besonders lebendiger Vortrag führte uns die Funktion dieser in Deutschland zu dieser Zeit (ca.1450) wohl einmaligen Pumpstation und ihrer Entstehungsgeschicht plastisch vor Augen.

Der Vertrag für die Errichtung der Pumpstation und die für die Stadt daraus gewonnene Lebensqualität mit Bier und Baden (veranschaulicht duch KI-generierte Bilder).

Im kleinen Museum beeindruckt die alte Technik und viele anschauliche Erklärungen dazu.

Und auf dem Spielplatz Wassertechnik in allen Variationen, ein Spaß für Jung und Alt :)

Zum Abschluss dann noch bei strahlendem Sonnenschein eine gemütliche Kaffeerunde im Märchenkaffee in der historischen Altstadt mit den wunderbaren Fachwerkhäusern.

Wieder ein toller Ausflug.


2026: Märzfahrt nach Stumpertenrod zur Sternwarte

Mit 2 Bussen und PKW voll gepackt starteten wir diesmal spät, um die Sterne am Nachhimmel bestaunen zu können. Gut eingepackt trotzten wir der doch beachtlichen Kälte. Und wir hatten Glück: trotz verhangenem Himmel war ein kleines Fenster offen, um den Mond in seiner vollen Pracht durch das Fernrohr ganz nah bestaunen zu können. Erste genauere Erläuterungen über die Funktion und Handhabung der vielen Teleskope fanden noch vor Ort mit dem zurückgeschobenen Dach statt. Dass die Profis gar nicht draußen ausharren müssen, sondern alles im Warmen im Vereinsheim auf ihren Laptops serviert bekommen, war eine der interessanten Details. Danach gings auch für uns ins Warme in dieses Vereinsheim zum ausgesprochen interessanten und kurzweiligen Dia-Video-Vortrag "Weltreise der Erde", um die Grundlagen zu erläutern. Zum Abschluss noch ein grandioser Sonnenuntergangshimmel.

Spannende Einblicke haben vielleicht bei dem ein oder anderen den Wunsch geweckt, nochmal bei besserem Wetter in einer Vollmondnacht nach Stumpertenrod zu fahren, was jederzeit möglich ist. Daneben gibt es ein vielfältiges Programm. Und dann gings nach Hause zum Aufwärmen, diesmal ohne gemeinsames Klönen in einem Lokal.

Fotos: Wolfgang Schuchard und Eva Vornberger


2026: Februarfahrt nach Büdingen ins 50-er Jahre Museum

Nach Startschwierigkeiten weil wir nicht an den Schlüssel zum TVB-bus kamen, stand dann erst mal eine längere Fahrt durch den schönen Vogelsberg an, allerdings auch eine sehr kurvenreiche, die dem ein oder anderen nicht so gut bekam. Büdingen selbst war dann schon als Städtchen beeindruckend mit den massiven Tortürmen und der Festungsmauer, den alten Fachwerkhäusern aber auch dem schmucken Museumsgebäude.

Die ausführliche Einführung in Geschichte und Ausstattung dieses einmaligen Museums konten wir in einem stilechen 50-er Jahre Cafe bei Milchmixgetränken, Kaffee und Teilchen genießen, natürlich an original Nierentischchen. Hier finden auch kleinere Veranstaltungen statt, demnächst z.B. ein Rock n roll-Konzert auf der kleinen Bühne, aktuell bestückt mit typischen Musikinstrumenten der Zeit.

Und dann steuerten wir in Grüppchen die verschiedenen Ausstellungsräume an, und bestaunten die Vielfalt, wobei sicher einiges mit eigenen Erinnerungen verbunden werden konnte. Für Fragen stand uns die Museumsführerin weiterhin zur Seite.

Die überbordende Vielfalt an Gerätschaften wurde übersichtlich durch die liebevoll gestalteten thematischen Ecken: Kiosk, Tankstelle mit Mopeds, Friseursalon,  Kaufmannsladen, Cinema-Kartenhäuschen, Lese- und Nähecke, Kaffeetisch, Umkleide mit Dessous und Petticoats, Bar, große Küche, .... Daneben in vielen Vitrinen z.B. alte Fotoapparate, Geschirr, Dosen, Spielzeug, und ...

Der zur Verfügung stehende Ausstellungsbereich umfasst zwar mehrere Räume, ist aber dennoch zu klein für alle Sammlungen, so dass sich auch noch eine Menge im Lager befindet. Das Museum nimmt auch keine Sammlungen mehr an, obwohl ihnen immer wieder interessante Stücke angeboten werden. Den Grundstock hat ein Ehepaar gelegt, das viel auf Flohmärkten unterwegs war und seine Sammlung insgesamt zur Verfügung gestellt hat. Das Hochwasser der letzten Jahare hat vieles zerstört und eine längere Diskussion ausgelöst, ob es wieder aufgebaut werden sollte. Dass sie sich doch dazu durchgerungen haben, ist wirklich ein Glück: diese Museum ist ein echtes Kleinod. 

Zurück gings dann wieder durch den kurvenreichen Vogelsberg, gut gemeistert von unseren Fahren: herzlichen Dank dafür!


2026: Januarfahrt nach Fulda ins Vonderaumuseum

Das neue Jahr hat begonnen und damit auch unsere Reihe "Natur-Kultur-Genuss-Fahrt". Unser erstes Ziel war die große Jahres-Ausstellung des Kunstvereins Fulda im Vonderaumuseum. Zwei beteiligte Künslerinnen sind Schwalmtalerinnen, Victoria Wittek aus Rainrod und Kathrin Reiss aus Hopfgarten. Sie haben sich bereit erklärt, uns etwas zu den Künstlern und ihren Werken zu erzählen. Und wir waren sehr begeistert über die ausführlichen Erläuterungen sowohl zur jeweiligen Technik als auch zu dem, was die Künstler selbst in der Vernissage zu ihren Werken gesagt hatten. Vielen vielen Dank!!!  

Neben dem Ausstellungsplakat mit dem Motto der Ausstellung Vitoria Wittek umringt von der Gruppe und daneben Kathrin Reiss (Mitte) bei ihren Erläuterungen. Rechts die gespannte Zuhörerschaft.

Die Vorsitzende des Kunstvereins Anna E. Härtel-Geise experimentiert mit Textil. Quallen und Oktobus sind gefilzt, die Krähenversammlung gestrickt und die Pfauen gestickt.

Verschiedene Objekte aus unterchiedlichem Material, Stein, Eisen, Holz bis hin zu Bienenwachs, aus dem die Rosen geformt waren. Besonders beeindruckend und fast zum Anbeißen perfekt der Obstteller...

... sind die nicht zum Anbeißen schön? Sind aber aus Bienenwachs und können als Kerzen genutzt werden. Da waren wir uns einig, das wäre zu schade.

Malerei und Fotografie mit unterschiedlichem Abstraktionsgrad und Technik.

... und das "haarige Werk" von Victoria Wittek (es sind tatsächlich ihre eigenen Haare, gesammelt über Jahre aus der Haarbürste) und das Acrylgemälde von Kathrin Reiss, rechts.

Und ein Blick in den Veranstaltungssaal, der allerdings demnächst wegen Renovierung geschlossen wird.


Mit der weihnachtlichen beleuchteten Stadt Asfeld
wünschen wir allen ein frohes Fest und
einen guten Rutsch in das Neue Jahr,
verbunden mit dem Wunsch,
dass es endlich wieder ein friedlicheres werde.

 

Eva Vornberger

im Namen des gesamten Vorstandes


Dezember-Fahrt nach Ziegenhain zum Weihnachtsmarkt

Der Ziegenhainer Weihnachtsmarkt ist insofern etwas Besonderes, als er das Schwalm-Museum einschließt, in dem Aussteller für besonderes Kunshandwerk aus der Region sich räsentieren konnten. So konnte man gleichzeitig das Museum erforschen als auch fündig werden für kleine Weihnachtsgeschenke der besonderen Art: wie Schmuck aus und mit Holz, Seifen, Gestricktes, Bilder, Kulinarisches und noch vieles mehr von Künstlern aus der Region.  Im Museums-Kaffee konnten wir uns dann im Warmen stärken, auch das Kellerlokal mit der besonderen Atmosphäre eines Weinkellers war gut besucht.

Zudem ist Ziegenhains Altstadt schon ein besonderes Kleinod mit den vielen gut restaurierten alten Fachwerkhäusern und der Wasserburgähnlichen Gesamtanlage, wie die alte Karte und das Modell unten zeigen.

Auf dem Exerzierplatz in Ziegenhain war dann der eigentliche Weihnachtsmarkt aufgebaut aber auch hier war z.B. ein besonders großes Zelt mit Bastelecken für Kinder integriert. Ansonsten ist die Atmosphäre direkt vor dem großen Gefängnis mit dem doppelten Stacheldraht und den vergitterten Fenstern schon etwas, das einen nachdenklich macht.


November-Fahrt in die Keltenwelt am Glauberg

Bei strahlendem Sonnenschein (den man sich oft im Oktober so gewünscht hätte) ging die Fahrt wieder mit TVB- und Bürgerbus durch den farbenprächtigen, immer noch herbstlich belaubten Vogelsberg zum Keltenmuseum am Glauberg. Beeindruckend schon die Außenanlage mit dem Fürstengrab und den darauf zulaufenden langen Gräben, bewacht von einer ganzen Gruppe von schwarzen Keltenfürsten aus Plastik. Wir wollten bei der Führung noch fragen, warum so viele, das hatten wir dann doch vergessen ob der detailreichen Informationen über die verschiedenen archäologischen Ausgrabungen und sprektakulären Funde. Noch sind nicht alle Fragen geklärt, aber es ist spannend zu hören, welche sich die Wissenschaftler stellen und welche sie schon beantworten können, wie z.B. der ausgedehnte Handel zu den Hochkulturen im Mittelmeerraum.

Leider blieb vor Schließung des Museums nicht mehr genügend Zeit, um auf eigene Faust nochmal die zahlreichen Exponate genauer ansehen zu können, sicher mal wieder eine Fahrt wert.  

 

Zum Abschluss gab es einen besonders großen Vollmond über der glauburger Landschaft und ein tolles Farbenspiel der untergehenden Sonne hinter den stramm stehenden Plastik-Brüdern des Keltenfürsten.

 

Das gemeinsame Abendessen im Brauhaus in Niddatal war üppig, aber sehr lecker und auch das Bier schien großen Anklang gefunden zu haben.

So kamen wir diesmal auch aufgrund der etwas längeren Fahrt doch um einiges später nach Hause als bisher, aber sicher kutschiert von unseren beiden Fahrern - besten Dank an sie.

Und es war wieder ein sehr gelungener Ausflug mit vielen neuen Erkenntnissen und Eindrücken.

 

 


Mitgliederversammlung am 28.10.2025

Vortrag im Rahmen der Mitgliederversammlung am 28.10.2025 im DGH Rainrod

 

Dominic Günther, der Bewegungskoordinator des Vogelsbergkreises, brachte den Kreis der Mitglieder und Gäste mit seinen praktischen Übungen auch zum Schwitzen, insbesondere die Übungen, die gleichzeitig Gehirnjogging erforderten wie z.B.: rechten und linken Arm unabhängig voneinander in 3 unterschiedliche Positionen bringen je nachdem welche Farbe rot, blau oder grün am Monitor aufscheint. Dass mangelde Bewegung ein größeres Gesundheits-Risiko darstellt als Rauchen und Alkohol, war wohl den meisten von uns nicht bewußt. Dass aber auch der Ruf nach mehr Sport nicht unbedingt gesundheitsförderlich ist, zeigen Beispiele wie Boxen und den damit verbundenen Risiken für bleibende gesundheitliche Schäden. So plädierte er für kleine Schritte, um mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren, wobei sowohl Kraft-, wie Ausdauer und Balance oder Fexibilität dabei eine Rolle spielen sollten: mehr Treppen gehen, weniger Aufzug fahren, Spaziergänge kontinuierlich verlängern, oder z.B. kleine Kraftübungen mit den Armen mit einer gefüllten Wasserflasche und abends beim Zähneputzen abwechselnd auf einem Bein stehen!

Insgesamt ein erhellender, anschaulicher Beitrag zum Thema Gesundheit im Alter!

 

Danach ging es mit der Tagesordnung für die Mitgliederversammlung weiter.

Der Bericht des Vorstandes über die Aktivitäten zeigte eine deutliche Steigerung der angeforderten Fahrten auf. Das ist zum Teil auf die Schließung der Arztpraxis in Brauerschwend zurückzuführen und die damit verbundenen Fahrten nach Feldatal, Grebeneau, Lauterbach oder Alsfeld. Aber auch mehrere Physiotherapietermine haben uns gefordert. Eine schöne Abwechslung mit ausgesprochen positiver Resonanz bei vielen alleinstehenden Senioren und Seniorinnen sind die monatlichen Natur-Kultur-Fahrten mit Bürgerbus und häufig auch TVB-Bus. Sie sollen im nächsten Jahr fortgeführt werden. Dazu sind auch Vorschläge aus dem Kreis gefragt. 

Der Bericht des Kassenwarts zeigt die solide fianzielle Basis unseres Vereins und die große Spendenbereitschaft unserer Mitglieder. So ist ein schönes finanzielles Polster entstanden, das perspektivisch eventuell als Beitrag für einen neuen Bürgerbus gebraucht werden könnte. Die Kassenprüfer bescheinigen eine einwandfreie Kassenführung, sodass der Vorstand auch insgesamt von den Mitgliedern entlastet wurde .

Unter dem Top Verschiedenes gab es dann noch den Hinweis auf eine neu gegründete Walking-Gruppe im TV Brauerschend, auch eine Möglichkeit gleich mit dem Bewegen zu starten.

Die Nachfrage zum Stand der Dinge für einen neuen Arzt in Brauerschwend bewegt die Gemüter. Timo Georg berichtet über die Bemühungen in der Gemeinde, die aber bisher leider nicht mit Erfolg gekrönt waren. 


September-Fahrt nach Kirtorf zum Schmerofen

Wieder waren wir mit 2 Bussen und 18 Personen bei strahlendem Sonnenschein unterwegs zu einer ganz besonderen historischen Einrichtung, dem Schmerofen von Kirtorf.

Zunächst haben wir uns im Museum erläutern lassen, wozu und wie der Schmer-Schorsch früher diesen Ofen mit harzigem Fichtenholz betrieben hat und wie er funktionierte. Später konnten wir dann in einer kleinen Demonstration die Verbrennung von Harz unter Luftabschluss in einem Reagenzglas selbst erleben und das entweichende Gas brennen sehen sowie das Ergebnis riechen.

Das kleine historische Museum bietet aber noch viel mehr und ist in den letzten Jahren weiter ausgebaut worden. 

Der Ort mit dem wieder restaurierten alten Schmerofen war dann noch ein Ziel. Er liegt wiklich idyllisch am Rand einer Kiefernschonung.

Als Abschluss gab es dann noch Deftiges im Schmeerofen, dem Restaurant, das sich aber mit 2 e schreibt.

Wieder ein gelungener, interessanter Ausflug und Neues erfahren.

 

und für alle, die die Informationen über die Historie nochmal nachlesen wollen:


August-Fahrt zu den Highlights der SchwalmTALwanderwege

Es war schon länger angekündigt, dass wir für diejenigen, die die jeweils 10-12 km der einzelnen Touren auf unseren SchwalmTALwanderweg nicht mehr zu Fuß erleben können, umindest die schönsten Aussichtsstellen auf den einzelnen Routen mit dem Bürgerbus anfahren würden. Und es war ein Erlebnis:

1. Station: Aussichtshügel in Storndorf auf dem Panoramaweg mit der tollen Rund-um-Sicht und dem kostenlosen Fernglas

2. Station: die historischen Grenzsteine mit der entsprechenden Sage gabs dann im Grenzsteinlapidarium in Hergersdorf zu bewundern.

3. Station: die Projektarbeit der Schüler unserer Schwalmtaler Grundschule zumthema Natur mit der blühwiese, den bunten Insektenhotels, der wunderbaren Bank und den Holzgesichtern aus Fundstücken wurde ausgiebig bestaunt

4. Station: der neue Dorfplatz in Hopfgarten mit dem Brunnen (leider ohne Wasserspiel), dem Biotop und dem Atrium für Theateraufführungen u.a.

5. Station: die Schutzhütte oberhalb von Ober-Sorg am Schwalmbelg mit der Aussicht auf 6 der 9 Dörfer Schwamtals

6. Station: nur ein kurzer Blick auf den großen Mehgenerationenplatz in Rainrod

7. Station: das drehbare Herz mit dem wunderbaren Blick ins gesamte Schwalmtal mit Einladung zu Selfies im Herz und der Relaxliege.

8. Station: Zum Abschluß gabs dann leckeren Kuchen und Kaffee in der Hardtmühle, ein Punkt auf der Waldtour


Juli-Fahrt nach Ulrichstein ist wegen Hitze ausgefallen


Juni-Fahrt am 4.6. zum historischen Steinbruch Michelnau

Diese Fahrt hat uns zu Beginn einige graue Haare beschert. Erst kam kurz vor Start die Nachricht, dass der Bürgerbus nicht zur Verfügug steht, weil alle roten Lichter brennen und der Bauhof den Fehler nicht finden kann. So mussten wir auf 2 PKW und TVB-Bus umplanen. Dann hatte einer der als Ersatz gedachten PKWs auch noch einen Platten, so dass noch ein weiterer gefragt war und dann war auch der Schlüssel zum TVB-Bus nicht im Safe. Jetzt konnte uns eigentlich nichts mehr passieren, mehr Pannen geht nicht!!!

So starteten wir mit etwas Verspätung mit TVB-Bus und 2 PKW und kamen doch noch rechtzeitig zu unserer Führung im Steinbruch Michelnau an. Auch das Wetter spielte mit und die Führung war ausgesprochen informativ und interessant, zunächst mit einem Film über Vulkanismus und die spezielle Steinart in Michelnau und dann koten wir sogar die alten Ungetüme von Maschinen noch in Aktion sehen. Mit viel Liebe und Engagement werden die hier ehrenamtlich in Schuß gehalten. 

Zum Abschluss ging es dann noch in die Käsescheune in Hungen, auch eine empfehlenswerte Rastmöglichkeit, mit diversen Käsegerichten und einer langen Käsetheke. Auch Vorführungen, wie man Käse herstellt kann man zu bestimmten Zeiten sehen. Uns hat's jedenfalls sehr gut geschmeckt und auch das kleine Museum im 1. Stock ist sehenswert: Entstehung und Pflege von Magerwiesen in der Umgebung.


Mai-Fahrt 3.5.25 zum Frühlingsfest am Richthof

Vorsorglich hatten wir alle einen Schirm eingepackt. Doch Petrus hatte ein Einsehen: es blieb warm, sonnig und trocken bis wir am Samstag nach Hause kamen - dann ging das Unwetter nieder und wie!

Aber vorher haben wir nach der Begrüßung durch einen witzigen Cown den weitäufigen Park am Richthof genossen mit den mächtigen blühenden Rhododendren und Azaleen unter den ausladenden alten Bäumen, die wunderbaren Holzarbeiten wie z.B. die aus riesigen Baumscheiben gefertigten Tischplatten und die verschiedensten Vogelkästen bestaunt. Aber auch die Webwaren und die Töpferei zeigten die künstlerisch und handwerklich tolle Leistung der Bewohner in ihren Werkstätten.

Im Park selbst verteilt waren unterschiedliche Stände mit Filzwaren, Schmuck, Skulpturen und kuliarischen Angeboten zu finden.

Und in der Gärtnerei mit der Fülle vorgezogener Gemüse-Pflänzchen und getopfter Blumen konnte dann die ein oder andere nicht widerstehen. So dass am Samstag und Sonntag noch Pflanzen als Nachlese angesagt war.

Es hat Spaß gemacht, auch wenn für den ein oder anderen die vielen Gruppen Beeinträchtigter aus den Werkstätten und anderen sozialen Einrichtungen zunächst etwas gewöhnungsbedürftig waren. Aber die Selbstverständlichkeit, mit der sich alle hier bewegten ist beeindruckend und einfach schön.

Vielen Dank an die Ideengeber, die Organisation und auch an die beiden Fahrer unserer Busse.

 


April-Fahrt 25 ins Hohhausmuseum Lauterbach

Diesmal in kleiner Runde haben wir uns die umfangreichen historischen Schätzen des Hohhausmuseums angesehen mit musikalischer Untermahlung durch die unterschiedlich knarzenden Holzdielen. Leider war nicht mehr alles zugänglich, da das Museum sich bereits auf den Umbau vorbereitet und seine Schätze einlagert. Dennoch ist die Präsentation noch immer sehr umfangreich und vielfältig.

Besonders sehenswert ist auch die aktuelle Ausstellung des Künstlers Michael Danner mit seinen lebendigen Wellen- und Vogelzeichnungen und den beweglichen Stahlplastiken.

Zum Abschluss gabs dann die köstlichen Kuchen im Kaffee nebenan und viel zu bereden.


März-Fahrt 25 zu den Märzenbechern

Diesmal waren wir mit 2 Kleinbussen unterwegs zu dem wohl größten Märzenbecherareal in Hessen kurz vor Homburg/Ohm: das Naturschutzgebiet Igelsrain bei Wäldershausen ist ein alter Buchenwald mit vielen Quellen, ideal für Märzenbecher, denn sie lieben es feucht.

Schon die Fahrt durch den noch winterlich anmutenden Vogelsberg ud dann entlang der Ohm bietet herrliche Eindrücke. Kurz vor Homberg Ohm, geht es dann links ab in eine Privatstraße, vorbei an einem großen, gut restaurierten Fachwerkgehöft aus dem 18. Jahrhundert. Nach dem Parkplatz fand zunächst eine alte private Grabstätte mit Schmiedeeisernen Kreuzen aus dem 18. Jahrhundert unser Interesse, vielleicht zu dem Gehöft gehörend.

Dann gings bergauf, eine ziemlich steiler Anstieg! Aber man wird belohnt! Und es war wirklich beeindruckend. Wir hatten schon befürchtet zu spät dran zu sein, denn die Märzenbecher blühten bereits 2 Wochen. Aber es waren immer noch unendlich viele in diesem sumpfigen, naturbelassenen Waldstück: richtig idyllisch! Sogar eine Bank gibt es, von der aus man die üppige Blumenlandschaft genießen kann. Sie reichte allerdings nicht für 17 Personen ;)

Der Rundweg danach weiter durch das Naturschutzgebiet und entlang der alten Ohmtaleisenbahnstrecke war dann entspannend. Die Natur hat sich die alte Bahntrasse schon ziemlich zurückerobert. Erkennbar sind aber noch die steinernen Untertunnelungen für das Wasser aus diesem intensiven Quellgebiet.

Im Cafè der alten Pletschmühle Bad Homberg ließen wir uns dann noch den Kuchen schmecken. Wieder ein schöner Ausflug und vielleicht nochmal ein Ziel fürs nächste Jahr.

 


Februar-Fahrt 25 nach Lauterbach: Brauereibesichtigung

Ein kurzweiliger und ausgesprochen interessanter Vortrag mit Führung durch die verchiedenen Braustationen führte in die Kunst des Brauens ein.

 

Die abschließende gesellige Runde bei der Verköstigung war dann der Höhepunkt.


Januar-Fahrt 25 nach Fulda: Planetarium

In bequemen Liegestühlen ließ sich der Himmel in seinen verschiedenen Varianten prima beobachten. Ein sehr ausführlicher und anschaulicher Vortrag über die Sternenkonstellationen an unserem Winterhimmel aktuell und danach Bilder und Entstehung von Nordlichtern.

Ausgesprochen informativ!


Aber diesmal davor gings natürlich erst ins Kaffee zum gemütlichen Plausch, urgemütlich mit kleinem Antiquariat im 1. Stock und leckeren Kuchen. Wieder ein rundum gelungener Ausflug.


Ukrainische Flüchtlinge in Schwalmtal

Am 4.April kamen die ersten 6 Flüchtlinge aus der Ukraine in Hergersdorf im DGH an.

In Windeseile hatte der Bauhof in der Woche davor nochmal den Saal auf 3-4 Parteien umgebaut, so dass es jetzt vier durch Bauzäune mit Sichtschutzplane abgeteilte private Bereiche und eine gemeinsame Wohnecke mit Couchgarnitur, Blumen und Obst gab.

Betten waren bezogen, Hygieneartikel und Grundausstattung an Lebensmitteln eingekauft, sowie ein Duschmobil aufgestellt worden. Dann hatten wir extra noch eine Spielecke mit Kuscheltieren und Spielen für Kinder eingerichtet, aber es waren erst mal keine Kinder dabei.

Die Geflüchteten waren ziemlich geschockt, kamen sie doch aus einem Hotel, in dem sie zuvor untergebracht waren. Da wir aber zu diesem Zeitpunkt noch davon ausgingen, dass diese Gemeinschaftsunterkunft nur 3-4 Tage ihre Bleibe sein und sie dann in Wohnungen verteilt würden, konnten wir sie doch einigermaßen beruhigen.

Es hat dann doch 3,5 Wochen gedauert, bis die ersten beiden in eine Wohnung umziehen konnten.

 

Die nächste Umorganisation war die Verpflegung: da das DGH über eine voll ausgestattete Küche verfügt, waren wir zunächst davon ausgegangen, dass sich die Flüchtlinge selber versorgen, wir sie nur zum Einkaufen bringen müssten bzw. der nahegelegene Nahkauf auch eine Quelle sein könnte. Da der Kreis aber von einer Vollverpflegung ausging, deshalb jeweils die Bezüge gekürzt hatte, wurde der Caterer, der auch den Kindergarten und die Schule versorgt beauftragt, für die 6 Personen hier auch das Mittagessen zu richten.

 

In Hergersdorf hatte sich eine Gruppe Freiwilliger organisiert, die Unterstützung, Kontakte und auch mal Kuchen vorbeibrachten. Erste gemeinsame Stunden am Freitag in der DGH-Kneipe hatten Kontakte geschaffen. Mit Valentina Richter hatten wir zudem eine ausgesprochen hilfreiche Dolmetscherin an unserer Seite, die immer schnell dazukam, wenn wieder kurzfristig Termine anstanden, oder etwas zu besprechen war.

 

Wir von der Nachbarschaftshilfe sind das Bindeglied zur Gemeindeverwaltung und organisieren vor allem Fahrten mit dem Bürgerbus zum Einkaufen, oder Einzelfahrten zu Behörden. So klappt die gemeinsame Betreuung der Geflüchteten bisher sehr gut.

 


Besuch des Vulkaneum in Schotten am 14.11.2021

 

Start war am Sonntag um 13:30 mit unserem Bürgerbus – wieder gesteuert von Herrn Steinke -  und einer kleinen Gruppe Kultur-Interessierter Richtung Schotten, leider in einer Nebelsuppe. Doch kurz vor Schotten zeigte sich dann die Sonne: ein schöner Auftakt zu einem insgesamt tollen Nachmittag.

 

 

Dr. Gero Pappe führte durchs Museum, sehr engagiert und offen für alle Fragen. Zunächst gab ein Film einen guten Überblick zum Thema Vulkanismus generell, die verschiedenen Vulkanischen Tätigkeiten am Modell, Gesteinsschichten, Ausdehnung, Alter etc. – das zusammenhängende Basaltmassiv unseres Vogelsberges ist das größte seiner Art in ganz Europa! Beeindruckend war auch der Bohrkern aus einer Tiefe von 600m – weiter kam wohl der Bohrer nicht.

 

 

Im 1. Stock war dann die erdgeschichtliche Betrachtung interessant: wann verwittert Vulkangestein und ermöglicht pflanzliches Wachstum, wann entstanden die ersten Siedlungen, welche Gesteinsformationen gibt es, woher kommt das Wasser, …Auch unser Wasserexport in die Metropolregion Frankfurt und seine Auswirkungen auf den Vogelsberg werden anschaulich dargestellt.

Das Museum ist interaktiv aufgebaut, mit vielen Quizfragen, auch für Kinder interessant – hier vor allem der Bereich Mythen und Sagen rund um den Vogelsberg -  und in jedem Alter eine Bereicherung.

Die Führung dauerte 1,5 Stunden, war aber viel zu schnell vorbei. Das muss man sich in Ruhe nochmal ansehen, war die einhellige Meinung. Zum Abschluss war dann noch der Verkaufsbereich  mit regionalen Produkten gefragt, so dass es für eine abschließende Kaffeerunde zu spät wurde.

  

Wieder ein toller Ausflug, auch mit Rollator war keinerlei Problem und in der Gruppe macht es doppelt Spaß!

 


Fahrt zum Demeterhof Schäfer in Hopfgarten am 5.11.2021

 

Zur Besichtigung des Demeterhofes Moritz Schäfer in Hopfgarten hatte die Nachbarschaftshilfe Schwalmtal e.V. mit dem Bus 6 Interessierte gefahren. Und Moritz Schäfer nahm sich viel Zeit.

 

Er erklärte die Abläufe in dem großen Offenstall und seine Umstellung auf die neue Rinderrasse Schwarzbuntes Niederrind, die zwar weniger Milchleistung bringen aber wesentlich robuster sind. Besonders interessant waren dann auch die Erläuterungen zur Saatgutreinigung im Linsenanbau, eine technische Herausforderung, zu der es auch viele Nachfragen insbesondere zur Anlage in Renzendorf gab.

 

Erstaunt hat dann die Breite des Angebots in dem kleinen nett eingerichteten Hofladen mit Rindfleisch, Ölen, diversen Linsen, Honig … und sogar Getränken, die insbesondere die Radler schätzen, wenn sie in Hopfgarten Rast machen.

 

Zum Abschluss lud dann noch sein Vater Burkhard Schäfer in die Mühle zu Waffeln und Kaffee. Hier erfuhren wir auch, dass früher die Altenteiler Anrecht auf 30 Liter Linsen im Jahr hatten, Linsenanbau in unserer Gegend also Tradition hatte. Das geht aus einem historischen Dokument der Mühle hervor.

 

Es war ein sehr interessanter, lehrreicher Besuch mit einem wunderschönen geselligen Abschluss in der Mühle. Und die Schwelle, den Hofladen aufzusuchen, ist definitiv gesunken. Vielen Dank!

 

Eigentlich waren zu allen Hofläden Termine anberaumt, allerdings hatten sich kaum Interessenten gemeldet. Vielleicht finden sich jetzt ja doch noch mehr Neugierige.


Fahrt ins Museum im Vorwerk, Ulrichstein am 24.10.2021

 

Ausgerüstet mit Kaffee und Kuchen (wird derzeit im Museum noch nicht wieder angeboten) starteten wir am Sonntag um 13:30 mit unserem Bürgerbus und einer kleinen Gruppe Kultur-Interessierter Richtung Ulrichstein. Angemeldet hatten sich nur wenige, so dass wir im Bus reichlich Platz hatten. Bei herrlichem Wetter konnten wir erst mal die schöne Vogelsberglandschaft genießen, während uns Herr Steinke sicher ans Ziel brachte.

 

Das Museum selbst ist in einem imposanten Renaissance-Bau aus dem Jahre 1464 untergebracht und war Teil des Vorwerks der Burganlage Ulrichstein - woraus sich der ortsübliche Name "Im Vorwerk" ableitet – Es hat also nichts mit der Firma Vorwerk und ihren Staubsaugern zu tun 😉. Das und noch viel mehr erfuhren wir von unserer jungen Museumsführerin. Sie hat selbst von Kindesbeinen an einen Bezug zu diesem Museum. Das war auch in ihrem Engagement erkennbar.

 

 

Sehr schön präsentiert wurden die einzelnen Themen in jeweils separaten Nischen, wie Geschichte Ulrichsteins, ländliche Küche mit Hinkelverschlag, Schusterei, Jagd und Forst, Weben und Spinnstub, Schindelmacher, Arzt etc.--- Besonders umfangreich sind die Jagdtrophäen, die bald nochmal erweitert werden und im Erdgeschoss auch die Geschichte der Großwildjagd der Adeligen hier umfasst. Dem heimischen Künstler Ernst Eimer wird mit einer eigenen Sammlung gedacht.

 

Das Museum im Vorwerk bot mit seinen vielfältigen Ausstellungsstücken zum ländlichen Leben im Vogelsberg auch hervorragende Anknüpfungspunkte an die eigenen Sammlungen zu Hause. So dass wir dann bei der abschließenden Kaffeerunde auch genügend Gesprächsstoff hatten.

 

Wir freuen uns schon auf die nächste Fahrt ins Vulkaneum in Schotten. Und mitfahren können alle, gleich welchen Alters.

 



Eröffnung der 1. Linie mit dem Bürgerbus

Mit dem Bürgerbus zum Einkaufen!

Wie im Mitteilungsblatt veröffentlicht haben wir die erste regelmäßige Fahrt mit unserem Bürgerbus als Einkaufsfahrt zu den Dorfläden in Storndorf und Brauerschwend eröffnet:

 

Jeden Freitag Vormittag

 

Und das Beste: Wir bringen Sie von Tür zu Tür und damit Ihren Einkauf bis ans Haus!

 

Der Bus fährt um 9:00 Uhr am Rathaus ab und holt Sie zwischen 9:00 und 9:30 an der Haustüre ab, je nachdem wie viele Personen mitfahren möchten. Die Rückfahrt planen wir spätestens um 11:00 Uhr beenden zu können.

Die Fahrt ist kostenfrei, wir freuen uns aber über eine kleine Spende, die uns hilft, die Betriebskosten besser zu stemmen! Der Bus wird von ehrenamtlichen Mitgliedern der Nachbarschaftshilfe e.V. gesteuert.

Wenn Sie Interesse haben mitzufahren, müssen Sie jetzt nur noch spätestens am Donnerstag bis 17:00 Uhr im Bürgerbüro unter 06638-918510 Ihre Adresse durchgeben. Sie können das auch als Dauerauftrag anmelden, dann sind Sie jeden Freitag dabei.

 

Die Öffnungszeiten des Bürgerbüros für Ihre Anmeldung sind:

Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag

08:30-12:00

und

Donnerstag

14:00-18:00

Für weitere Fragen stehen Ihnen die Beschäftigten im Bürgerbüro gerne zur Verfügung.

 

Timo Georg
Bürgermeister & Vorsitzender Nachbarschaftshilfe Schwalmtal e.V.


Unser Bürgerbus ist in der Gemeinde angekommen

Die Oberhessische Zeitung (s.Bild) berichtete am 26.9.2019 darüber. In einem feierlichen Festakt wurden die Papiere für den Bus überreicht, für den wir uns - wie andere Gemeinden in Hessen auch - in einem langwierigen Konzeptentwicklungs-prozess beworben hatten.

 

Gemeinsam mit der Gemeinde, gefahren von Ehrenamtlichen der Nachbarschaftshilfe e.V. und weiteren Ehrenamtlichen sollte er uns helfen, als Ergänzung zum ÖPNV die innerörtliche Mobilität durch eigene Linien zu ergänzen.

 

Da auch der KITA-Bus in die Jahre gekommen war, konnte dieser Bürgerbus auch hierfür Verwendung finden.

Geplant sind einmal Einkaufsfahrten zu den beiden Dorfläden der Gemeinde, Fahrten ins Termalbad Herbstein und zum Bauernmarkt nach Feldatal. Weitere Ideen waren zum Beispiel gemeinsame Fahrten ins Museum oder in ein Cafè.

Auch für Vereine sollte der Bus zur Verfügung stehen. Und vielleicht wird auch die ein oder andere Kneipenfahrt damit möglich.


Informationsveranstaltung: "Betreuungsvollmacht" am 25.Oktober 2018

Vorsorgen – bevor es zu spät ist!

 

Informationsveranstaltung
zum Thema „Betreuungsvollmacht“

 

Jeder Mensch – ob jung oder alt – kann in Situationen geraten, wo er bestimmte Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann, und wenn es nur vorübergehend ist.

(Ehe)-Partner oder Kinder können nicht automatisch für Sie entscheiden. Deshalb ist es sinnvoll in gesunden Tagen zu überlegen, wie bestimmte Dinge zu regeln sind und Personen des Vertrauens eine Betreuungsvollmacht zu erteilen. Dass diese jederzeit wieder geändert werden kann, versteht sich von selbst.

Was sollte in solch einer Vollmacht stehen? Wo hinterlege ich diese? Wer kann Bevollmächtigter werden? Wer hilft mir? Um diese und ähnliche Fragen ging es an dem Abend im DGH Vadenrod.

Als Referenten konnten wir einen echten Profi gewinnen, der mit Leib und Seele Betreuungsarbeit im Vogelsbergkreis macht: Herrn Susemichel

 

Cirka 30 Personen waren unserer Einladung gefolgt. Und sie waren begeistert!

Herr Susemichel verstand es mit seinen anschaulichen Fallschilderungen und seinem schauspielerischen Talent das doch eigentlich sehr ernste Thema so plastisch darzustellen, dass wir auch öfter lachen mussten. Das berührt und macht nachdenklich. Und die Abfrage am Schluss zeigte, dass der Funken übergesprungen ist. Diejenigen, die bisher noch keine Betreuungsverfügung gemacht hatten, haben sich vorgenommen, das nachzuholen. Broschüren wurden mitgenommen, es sind aber noch weitere abrufbar.

 

Sein Angebot, jederzeit auch persönlich mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen, steht. Die Telefonnummer ist auf dem Plakat eingedruckt. Aber auch in unserem Kreis ist genügend Fachwissen vorhanden, das Sie nutzen können. Wenn Sie das Vorhaben „Betreuungsvollmacht“ in die Tat umsetzen wollen, unterstützen wir Sie von der Nachbarschaftshilfe aus mit fachlich versierten ehrenamtlichen Helferinnen.


Wir führen mit dieser Veranstaltung unserer Nachbarschaftshilfe die Informationsreihe für Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde zu wichtigen Fragen des Alltags fort.


Unser Engagement in der Flüchtlingshilfe

Seit ziemlich genau einem Jahr ist in unserer Gemeinde in Rainrod eine Gemeinschaftsunterkunft, in der 15 bis 20 Asylbewerber aus unterschiedlichen Nationen (Eritrea, Somalia, Irak) zusammen leben. Wir haben in der Präambel unserer Satzung auch diesen Personenkreis bewusst als eine Zielgruppe für unsere Hilfe eingeschlossen. So sind wir gefordert und unterstützen ihren Integrationsprozess im Rahmen des runden Tisches Rainrod, dem nicht nur Mitglieder der Nachbarschaftshilfe angehören.

 

Viele der Asylbewerber haben mittlerweile ihre Anerkennung als Flüchtling, brauchen aber weitere Unterstützung insbesondere bei der Interpretation von behördlichen Schreiben, in der Begleitung zu Behördenterminen oder zum Arzt, bei der Suche nach Sprachkursen, Praktikumsmöglichkeiten und dem generellen Verstehen von „wie funktioniert was in Deutschland“. Wir leiten sie an, ihren Garten zu pflegen, Küche und Gemeinschaftsräume sauber zu halten und den Müll ordentlich zu entsorgen. Es sind Fahrräder gespendet worden, die immer mal wieder gemeinsam mit ihnen repariert werden müssen. Aber auch die Unterkunft haben sie schon gemeinsam unter fachmännischer Leitung selbst gestrichen.

 

Aber wir feiern auch gemeinsam! So haben wir mit Ihnen gemeinsam am eritreischen Nationalfeiertag gekocht, haben gezeigt, wie in Deutschland Weihnachten gefeiert wird, haben gemeinsam gekocht zu Neujahr, sowohl zu unserem als auch dem eritreischen Neujahrsfest und das Fastenbrechen an Ostern gemeinsam begangen. Und langsam wird die Verständigung auf Deutsch auch immer besser.

 


Erweiterung unseres Angebots um Sicherheitsberatung

Am 28. September 2015 wurde die Nachbarschaftshilfe Schwalmtal e.V. von 36 Mitgliedern gegründet. Bis zum

Jahresende 2017 ist der Mitgliederbestand auf 80 Mitglieder angewachsen, 40 davon sind auch als Helfer registriert. Auch bei der Nachfrage nach den Hilfsangeboten ist ein kontinuierlicher Anstieg zu verzeichnen. Dabei kommen auch immer häufiger Fragen nach Beratung zu unterschiedlichen Themen auf.

 

Nun können wir unser Angebot erweitern um eine konkrete Sicherheits-Beratung für Senioren, die

auch allen anderen Bürgern zugänglich ist. Diese Präventionsarbeit dient zum Schutz vor Kriminalität, die insbesondere auf ältere Menschen zielt.

Ziel ist, Maßnahmen und Verhaltensweisen kennen zu lernen, mit denen man verhindern kann, Opfer Krimineller zu werden.

Im Einzelnen lautet das Angebot:

  • Wie schütze ich mich vor Einbruch-Diebstahl?
  • Wie schütze ich mich vor Cyberkriminalität?
  • Wie schütze ich mich im Verkehr ( MAXImal-Mobil -Verkehrsprävention)?
  • Was tun, wenn ich Opfer geworden bin?
  • Wie kann mir das Netzwerk gegen Gewalt helfen?

Dazu wurde im zweiten Halbjahr 2016 das Vorstandsmitglied Ewald Hofmann aus Unter-Sorg vom Polizeipräsidium Osthessen als Sicherheitsberater für Senioren (SfS) ausgebildet. Diese Dienstleistung ist nun ab Jahresanfang 2018 in unser Angebot integriert worden. Herr Hofmann ist der kompetente Ansprechpartner beim kommunalen Einsatz für polizeiliche Präventionsarbeit in der Gemeinde Schwalmtal. Einzelne

Elemente können auch von Vereinen oder sonstigen Interessenten für Infoveranstaltungen verwendet werden.

 

Termine stimmen Sie bitte direkt mit Herrn Hofmann unter– Tel: 06638 – 438 ab.

Herr Hofmann ist dabei natürlich zur Verschwiegenheit verpflichtet.


Rettung aus der Dose

Die Idee hinter der Dose:

Wenn der Notarzt kommt, hat man in der Regel die wichtigsten Informationen, die dieser braucht, nicht zur Hand oder im Kopf oder an unterschiedlichen Stellen abglegt. Bzw. man kann selbst keine Auskunft geben und derjenige der den Notarzt verständigt hat, weiß nicht wo die Unterlagen zu finden sind. Dieses Problem soll die Dose lösen.

 

Alle Angaben zu Blutgruppe, Allergien, Medikamenten, behandelnder Arzt, Patientenverfügung, Personen, die zu benachrichtigen sind, kommen auf den in der Dose befindlichen Vordruck und diese dann in den Kühlschrank. Nicht um sie zu kühlen, sondern um einen in jedem Haushalt vorhandenen und schnell zu findenden Aufbewahrungsort zu haben. An die Haustüre neben die Klingel wird der kleine SOS-Aufkleber angebracht. So weiß der Notarzt sofort, wo die notwendigen Informationen zu finden sind. Das spart Zeit und ist damit oft lebensrettend.

Zu dem im Herbst angekündigten Projekt hatte die Sparkasse Oberhessen einige Dosen vorab gestiftet, weitere sind mittlerweile geliefert.

 

Die Dosen sind in der Gemeinde erhältlich.

Zum Ausfüllen der Formulare in der Dose sprechen sie uns gerne an.

 

Bild: Der Gesamtvorstand freut sich über die gelieferten SOS-Dosen.

 


 

"Wo viele Hände sind, ist die Last nicht schwer."

aus Haiti

 

 

Die Nachbarschaftshilfe e.V. bietet Unterstützung an:

 

  • ·         beim Buchen eines Impf- oder Testtermins (telefonisch oder online)
  • ·         bei begleiteten Fahrten zum Impfzentrum nach Alsfeld
  •          bei begleiteten Fahrten zum Testzentrum

 

Da es für manche schwierig ist, den komplizierten Ablauf einer Online-Buchung oder eines Telefonates abzuwickeln, bieten wir hier Unterstützung an. Wir brauchen dazu allerdings Ihre persönlichen Daten. Die Ehrenamtlichen der Nachbarschaftshilfe haben Verschwiegenheitspflicht.

 

 

Melden Sie sich unter 06638-9185-0 unter den üblichen Öffnungszeiten der Gemeinde.

 

(Mo, Di, Mi, Fr. von 8:30 bis 12:00 Uhr und Do von 14:30-18:00 Uhr)

 

PS: Natürlich sind wir auch weiterhin da für Sie, wenn sie zum Arzt müssen, Großeinkauf planen oder wir für Sie Besorgungen erledigen können, Sie Gesellschaft brauchen oder kurzfristig jemanden für die Betreuung eines Familienmitgliedes brauchen.